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Prototyp für Trace-Analysen im Labor

Zweiteiliger Mahlbecher aus martensitischem Chromstahl als Prototyp für die Probenzerkleinerung vor der Spurenanalyse.

Branche
Labor / Analytik
Leistung
Konstruktion, Prototyp
Werkstoff
Martensitischer Chromstahl
Prozess
Zerkleinerung 5 min bei 30 Hz
Prüfung
Dichtheitsprüfung mit fluoreszierendem Pulver
Bauteile
Becher und Gegenstück, verschraubt
3D-Rendering der beiden Stahl-Bauteile des Laborprototyps

Ausgangslage

Vor der Spurenanalyse wird die Probe zerkleinert. Dabei zählen kleinste Mengen: Abrieb aus dem Becher verfälscht das Ergebnis, eine undichte Verschraubung führt zu Probenverlust und Verschleppung zwischen den Chargen.

Lösung

Zweiteiliger Mahlbecher, bestehend aus Becher und Gegenstück, verschraubt.

  • Prozess: Zerkleinerung 5 min bei 30 Hz
  • Werkstoff: martensitischer Chromstahl, gehärtet. Hohe Verschleißfestigkeit bei geringem Abrieb, korrosionsbeständig.
  • Innenkontur: gerundet, ohne Totzonen und mit wenigen Übergängen. Die Probe lässt sich vollständig entnehmen, der Becher ist zwischen den Chargen schnell gereinigt.
  • Verbindung: formschlüssige Verschraubung, ausgelegt auf die Belastung im Mahlprozess
  • Dichtheitsnachweis: Probelauf mit fluoreszierendem Pulver unter Prozessbedingungen (5 min, 30 Hz). Danach wird die Trennfuge unter UV-Licht auf Pulveraustritt kontrolliert.

Ergebnis

  • Dicht unter Prozessbedingungen, nachgewiesen mit fluoreszierendem Pulver
  • Geringer Eintrag aus dem Becherwerkstoff in die Probe
  • Prototyp für die Erprobung im Laboralltag und Grundlage für die Serienausführung
Ansicht von oben (Gewindedetails unkenntlich gemacht)
Ansicht von oben (Gewindedetails unkenntlich gemacht)